WüSL-Aktion zum Europäischen Protesttag
Am Unteren Markt in Würzburg hielt ich zusammen mit anderen WüSL-Mitglieder eine Mahnwache zum Europäischen Protesttag mit Transparenten und Plakaten. Insbesondere die unbefriedigende Toilettensituation, aber auch die diskriminierenden Einschränkungen beim Bahnservice wurden angeprangert.
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Verfasst: 6. Mai 2010 unter Barrierefreiheit, Behindertenpolitik, Inklusion.
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Während ich diese Zeilen schreibe stehe ich auf Abruf bereit für einen Flieger von Teneriffa, wo ich meinen Urlaub verbrachte, zurück nach Deutschland. Nachdem es zunächst schwierig war überhaupt eine Ansprechpartnerin beim Reiseveranstalter zu finden, könnte es jetzt schnell gehen, womöglich nach Linz und dann weiter mit der Bahn. Ich warte derzeit noch im Hotel, nach Regen heute früh, ist es jetzt wieder warm und sonnig, es wäre aber noch schöner genaueres zu wissen.
Nicht weniger als “Freie Energie für Alle” verspricht der Film “Die 4. Revolution” von Carl A. Fechner. Zum Kinostart im Cinemaxx in Würzburg hatte ein Bündnis von Umweltgruppen eingeladen. Nach der Filmvorführung im ausverkauften Saal gab es Gelegenheit zur Diskussion mit dem Grünen Bundestagsabgeordneten Hans-Josef Fell. Für mich macht diesen Film besonders sehenswert, dass er energiepolitische Fragen weiterführt auf eine bessere Zukunft auf dieser Erde.
In einer Pressemitteilung habe ich den Oberbürgermeister aufgefordert die Bürgerversammlung für die Innenstadt Würzburgs am kommenden Dienstag, 23.02.10 in barrierefreie Räumlichkeiten zu verlegen. Eingeladen wurde in die Mozartschule, die über keinen barrierefreien Zugang verfügt. Auf der Tagesordnung der Bürgerversammlung stehen wichtige Themen wie die Planung der neuen Straßenbahnlinie 6 und die Entwicklung des Mozartareals.
Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) will sich in diesem Jahr verstärkt in die Diskussion zur Neuordnung der Eingliederungshilfe einmischen: „Wir fordern ein Gesetz zur Sozialen Teilhabe, das einkommens- und vermögensunabhängig ist“, betonte Geschäftsführerin Sigrid Arnade zum Abschluss der zweitägigen ISL-Klausur in Berlin. „Ein solches Gesetz, das wir 2010 gemeinsam mit dem Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen (ForseA) vorantreiben wollen, darf keine Pauschalierungen und Hilfebedarfsgruppen enthalten, sondern muss auf individuellen Leistungsansprüchen beruhen.“ In Zusammenarbeit mit dem Forum behinderter JuristInnen sollen auch eigene Vorschläge zu einem sozialen Teilhabegesetz ausgearbeitet werden.