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Archiv: Juli, 2009

Mitglieder des Bauausschusses wollen Klarstellung

Dass so einiges schief ging in der letzten Sitzung des Bau- und Ordnungsausschusses, darüber dürften sich Beobachter einig gewesen sein. Für mich war es die bisher chaotischste und im Ergebnis vielleicht fragwürdigste Sitzung meines noch jungen Stadtratslebens. Zusammen mit anderen Bauausschussmitgliedern wollen ich und meine grünen Kolleginnen, dass der OB Klarstellung über einen Beschluss zu [...]

Schiffsanlegestelle barrierefrei planen

Zwei Anträge stelle ich aktuell im Stadtrat für mehr Barrierefreiheit in Würzburg. In einem Antrag geht es darum den seit 5 Jahren bestehenden “Arbeitskreis barrierefreies Bauen der Stadt Würzburg” stärker in Planungen und in die Stadtratsarbeit mit einzubeziehen. Der zweite Antrag fordert die Verwaltung auf Planungen für eine barrierefrei erweiterte Schiffsanlegestelle vorzulegen.

CSU tut sich noch schwer mit Inklusion

Die UN Behindertenrechtskonvention, seit dem 28. März wirksam, nachdem sie im Dezember 2008 von Bund und Ländern ratifiziert wurde, wird nun zunehmend in den Ländern diskutiert, so auch in Bayern. Die CSU, vor allem deren Köpfe, tut sich noch schwer eine der zentralen Forderungen der Konvention anzuerkennen: Umfassende Inklusion behinderter Menschen statt Integration nur derjenigen, [...]

Kiliani-Volksfest wird langsam barrierefrei

Traditionelle Volksfeste, wie das Kiliani in Würzburg, gehörten nicht zu den ersten, die Barrierefreiheit auf der Agenda hatten. Nachdem ich das Thema im Stadtrat angesprochen hatte, gab es ein Gespräch auch zusammen mit dem Behindertenbeauftragten und nun direkt vor der Eröffnung eine Begehung. Resultat: Es gibt Fortschritte, insbesondere bei Fahrgeschäften für Kinder. Dennoch bleibt noch [...]

“Erstaunlich hohes Niveau” oder die kleinen Diskriminierungen

Heute las ich in der Mainpost eine Kurzmeldung über ein Tischtennisturnier mit Menschen “mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung”. Diese lieferten “leidenschaftliche Kämpfe auf erstaunlich hohem Niveau”. Klingt an sich harmlos, doch kann man darin durchaus einen diskriminierenden Kommentar sehen oder zumindest Zeichen einer segregierenden gesellschaftlichen Praxis. Leidenschaft und Leistung wird vielen behinderten Menschen nicht zugetraut.