Lebenshilfe zum 50. – bitte wirksam umdenken!
Die bayerische Lebenshilfe feiert zusammen mit ihrer Vorsitzenden und Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU) 50. Geburtstag in Würzburg. Grund genug für WüSL darauf aufmerksam zu machen, dass die Lebenshilfe in Bayern und Unterfranken zwar viel von Inklusion redet, aber weiterhin neue Einrichtungen bauen will. Das passt nicht zusammen. An der Mahnwache nahm ich teil, ebenfalls beim Beginn der Feierlichkeiten.
WüSL teilte bei der offiziellen Feier in Würzburg, zu der viele Honoratioren eingeladen sind, das folgende Flugblatt aus.
Keine neuen
Einrichtungen
aus Steuermitteln!
Stattdessen: Rechte, echte Teilhabe und Selbstbestimmung, Wahlmöglichkeiten
wie sie in der UN-Behindertenrechtskonvention gefordert sind.
Herzlichen Glückwunsch zum 50.!
Viel ist die Rede von INKLUSION auch bei der Lebenshilfe. Doch statt Beendigung und Reform von Sondersystemen baut die Lebenshilfe die SEPARATION in Bayern und Unterfranken weiter aus.
Frau Stamm, wir fordern Sie auf:
- Missbrauchen Sie den Begriff Inklusion nicht länger.
- Schaffen Sie Alternativen zu den aussondernden Einrichtungen, zu den Sonderschulen, Werkstätten und Heimen.
- Bauen Sie keine weiteren separierenden Einrichtungen, verpflichten Sie sich zu einem Ausbaustopp.
Verfasst: 05. Mai 2012 unter Behindertenpolitik, Inklusion.
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